Hattie für die PUB - AIR - TÊTE

17. April 2010

16.Woche

Abgelegt unter: Gehirnforschung — heinz.bayer @ 15:55

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Sehr geehrte Herren
Ich darf für Sie zitieren: SPIEGEL Ausgabe 15 – 2010
In der Kindheit bildet das Hirn unzählige Nervenzellen und Verschaltungen (graue Substanz). Ab etwa 12 Jahren wird diese graue Substanz zunehmend auf die Nützlichkeit überprüft: Selten gebrauchte Nervenverbindungen sterben ab, der Anteil der grauen Substanz sinkt. Zugleich wächst die weiße Substanz – die Impulse der verbleibenden Hirnzellen werden nun viel schneller und zuverlässiger weitergeleitet. Das Gehirn gewinnt erheblich an Effizienz.

Ich habe es einmal aufgezeichnet, Sie wissen ja, ich visualisiere gerne.
Angenommen, Sie haben es bis zur Pubertät nicht geschafft, Ihrem Gehirn die Nützlichkeit Eigeninitiative und schulischen Einsatz näher zu bringen, dann sondern Ihr Gehirn diese Nervenverbindungen aus. Verständlich für so ein Hirn, das ja nicht selbst weiß, was Nützlichkeit ist, sondern nur nachfragt, wie häufig das Programm aufgerufen wurde.

Meine These, mit der Sie Ihr Gehirn zumindest ein wenig austricksen können: Beschäftigen Sie sich einmal täglich ernsthaft mit der These, dass Schule tatsächlich nicht nur für den Lehrer sinnvoll ist. Dann parken Sie die „Jetzt-leg-ich-aber-mal-richtig-los-für-ein-richtig-gutes-Abitur“-Gehirnzellen, sodass Sie wenigstens in höheren Klassen darauf zurückgreifen können.
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Der Öhm-Kalender über Ihrem Schreibtisch kann dabei sehr hilfreich sein.

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