Flügelsommer 34

4. September 2010 um 00:11 Uhr

Tipp des Tages: Die letzte Ferienwoche. Genießen Sie die Tage. Aber versuchen Sie auch, sich Schule im Kopf positiv zurechtzulegen. Machen Sie Ihrem Kopf klar, dass 6 1/2 Wochen Ferien zum Erholen von schulischer Anstrengung genug sind. Ganz ehrlich. Und dass geistige Anstrengung mit damit zwangsläufig einhergehendem Kompetenz-Zuwachs (egal wie das Notenbild dabei ausfällt) und damit allgemein verbesserten Chancen in unglaublich vielen Lebensbereichen an sich etwas total Cooles wäre. Wenn Sie nicht bisher so einer gemeinen Trendgeschichte auf den Leim gegangen wären, samt vielen Freunden, dass Nichtanstrengung cool und Schule sowieso unnütz sei. Trends sind zum Brechen da. Schalter zum Umlegen. Gönnen Sie sich doch einfach was Gutes. Werden Sie Profischüler im Schuljahr 2010/11. Es macht das Leben so viel leichter.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

34

Flügelsommer 33

2. September 2010 um 22:19 Uhr

Tipp des Tages: Lassen Sie sich einmal ganz in Ruhe Ihre Eindrücke aus der Sommerschule durch den Kopf gehen, während Sie in der Sonne liegen und über das Leben nachdenken.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 32

um 00:42 Uhr

Tipp des Tages: Spielen Sie verschiedene Szenen Ihrer Zukunft durch. Urlaubsreise durch die USA. Studium in Paris. Freunde in Italien. Geschäftspartner in China. Wenn Sie sich Ihre Zukunft so vorstellen, dann fällt es Ihnen leichter, Vokabeln zu lernen. Denken Sie daran. Zieht ein Mensch in ein fremdes Land, ist sein Gehirn bis zum Alter von 13 Jahren in der Lage, die fremde Sprache wie eine Muttersprache zu sprechen. Später wird man ihm immer einen Akzent anhören. Je älter der ausgewanderte Mensch, desto stärker der Akzent. Sprachgenies einmal ausgenommen. Soll heißen: Je früher Sie Sprachen lernen, desto einfacher haben Sie es. Also: Legen Sie los.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 31

31. August 2010 um 20:19 Uhr

Tipp des Tages: Nach Mathematik sollten Sie sich nun einmal den Sprachen annehmen. Wenn Sie eigentlich ganz gut in Sprachen sind, dann reicht es aus, wenn Sie sich ganz praktisch Ihren Sprachen nähern, die Sie in der Schule lernen. Radio in der anderen Sprache versuchen zu verstehen, Mails in der anderen Sprache schreiben, englische oder französische Zeitung am Kiosk kaufen und darin lesen. Wenn Sie im letzten Schuljahr genau in eine Sprache richtige Probleme hatten, dann sollten Sie die restlichen 10 Tage Ihrer Ferien gezielt nutzen, um im neuen Schuljahr nicht gleich wieder abgehängt zu werden. Sie müssen vorne auf die Welle. Im Buchhandel finden Sie genügend Lernbücher für alle Klassenstufen. Es muss ein Buch sein, das Ihnen gefällt. Sonst bleibt es schnell in der Ecke liegen. Für alle gilt: Vokabeln lernen sind die halbe Miete. Und denken Sie immer daran: Was Sie machen, machen Sie nur für sich. Damit Sie das Vorne-auf-der-Welle-Feeling erreichen. Wenn Sie inzwischen Ihren Kopf davon überzeugt haben, dann kann Lernen in den Ferien zu einer wunderbaren Freizeitbeschäftigung werden. Ihr Kopf wäre dazu fähig. Sie auch?

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Flügelsommer 30

30. August 2010 um 21:48 Uhr

Tipp des Tages: Bleiben Sie dran. Mathematik. Wenn Sie dieses Fach stabilisieren, dann nehmen Sie sich eine gehörige Menge Stress weg. Mathe gut, vieles gut. :-) Im Ernst. Ein paar Einheiten Mathematik im Vorfeld der Schule können Ihnen schon zu Beginn des Schuljahres den nötigen Kick geben, um im Unterricht mühelos folgen zu können und damit so ganz nebenher im Unterricht Mathe zu lernen. Weil im Unterricht Mathe verstehen eben Mathe lernen ist. Wer versteht, für den sind dann auch die Hausaufgaben eine fast erfrischende Sache. “Für was Sie überhaupt Mathe brauchen? Das ist Ihr Problem?” sagen Sie. Suchen Sie einmal ein Land auf diesem Planeten, das seine Bürger, die dieses hochentwickelte Dasein im Griff behalten sollen, eine Schule ohne Mathematik absolvieren lässt. Sie werden keines finden. Denn allein schon das permanente Training für logisches Denken ist für viele Ihrer späteren Entscheidungsprozesse von wichtiger Bedeutung. Außerdem: Wenn Sie sich einmal die Ausbildung Ihres Traumberufs ansehen, dann werden sehr, sehr viele von Ihnen erkennen, dass Mathematik ganz klar zur Ausbildung gehört. Deshalb: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Grundlagen zu legen, dass Sie Mathematik für sich als Papiertiger entlarven und in diesem Fach vorne auf der Welle stehen.

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Flügelsommer 29

29. August 2010 um 21:52 Uhr

Tipp des Tages: Habe gerade einen Artikel über die Sommerschule eines Gymnasiums gelesen, in der ältere Schüler jüngere in den letzten 2 Wochen in der Schule unterrichten. Damit sie ihre Chancen im nächsten Schuljahr verbessern. In sechseinhalb Wochen vergisst man einfach zu viel. Wenn man die zwei Wochen vor Schulschluss, in denen so mancher auch schon nichts mehr gemacht hat und die erste Woche nach Schulanfang, in der so mancher auch noch nicht wirklich loslegen kann, weil er es nicht mehr gewöhnt ist, dazurechnet, dann kommt man auch glatte 2 Monate Zwangspause für’s Hirn. Das ist viel zu viel. Wer dem vorbeugt, als Profi, der erspart sich viel Frust. Deshalb: Setzen Sie in den letzten 2 Ferienwochen direkt auf konkrete Fachwiederholung: Mathematik, Deutsch und Sprachen, Naturwissenschaften. Das sind üblicherweise die notenrelevanten Bereiche. Beginnen Sie doch einfach einmal mit Mathe. Die Hefte vom letzten Jahr herausholen und sich beweisen, dass man noch eine Ahnung hat. Dass man die Aufgaben noch lösen kann, die im Heft stehen. Dass man einen Überblick über die wesentlichen Bereiche hat, die durchgenommen wurden und jetzt als Grundlage vorausgesetzt werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann wäre natürlich am besten, man könnte sich einen älteren Schüler buchen. In den nächsten Sommerferien können wir so etwas ja einmal organisieren. Jetzt müssen Sie selbst aktiv werden, denn Lücken in Mathematik dürfen Sie nicht zulassen. Die werden Ihnen das Leben schwer machen, weil alles aufeinander aufbaut. Deshalb: Buchhandlung und ein Übungs-Buch suchen, das Ihnen zusagt und den Stoff des letzten Jahres gut vermitteln kann. Da gibt es jede Menge. Der finanzielle Einsatz lohnt sich. Sagen Sie das Ihren Eltern. Viel billiger als jede Nachhilfe. Diese nächsten zwei Wochen sollten Sie dringend nutzen, damit das nächste Schuljahr entspannter werden kann. Mental müssten Sie eigentlich jetzt soweit sein, falls Sie sich regelmäßig hier eingeklinkt haben. Denn wenn Sie sich nicht auf diese Sommerschule einlassen könnten, dann würden Sie hier nicht mehr mitlesen. Dann hätten Sie schon lange das Handtuch geworfen.

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Flügelsommer 28

28. August 2010 um 21:00 Uhr

Wussten Sie? Die Bildungstandards, nach denen Sie unterrichtet werden, stehen im Internet. Schauen Sie mal in Ihren “Spezialfächern” rein. Zwei Wochen vor Schulbeginn darf man sich ruhig ein wenig mental auf Schule vorbereiten. So im gebührenden Abstand. Das ist überhaupt nicht unanständig. Eigetnlich sogar cool. Denn die Zukunft mit “Vorne auf der Welle” ist dafür Grund genug.

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Flügelsommer 27

27. August 2010 um 22:18 Uhr

Tipp des Tage: Sie haben noch zwei Wochen Ferien. Machen Sie sich einmal Gedanken über das Ende der Ferien. Wie wäre es mit einem Fest für Freunde und Klassenkameraden. Das stärkt das Selbstbewusstsein. Und es wäre gut für Ihren Plan, im nächsten Schuljahr einfach mal zur Abwechslung ein guter Schüler zu sein. :-) Ohne als Streber dazustehen. Dazu benötigt man das richtige Umfeld. Aber das können Sie sich selbst bauen. Glauben Sie an sich. Und laden Sie die richtigen Leute ein.

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Flügelsommer 26

um 07:45 Uhr

Tipp des Tages: Glauben Sie an sich. Es lohnt sich.

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Flügelsommer 25

25. August 2010 um 21:05 Uhr

Tipp des Tages: Machen Sie mit Freunden etwas Verrücktes aus: Sie schreiben sich nur noch in englischer Sprache. Oder auf Französisch. Das verbessert spielerisch Ihre Sprachkenntnisse und macht auch noch Spaß.

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1. Woche 2010

3. Januar 2010 um 11:20 Uhr

marathon (Bild groß klicken)

Lieber zukünftiger Staatsanwalt, Maschinenbauer, Solartechniker, Informatiker, Flugkapitän, Architekt, Betriebswirt, etc, der du dich im Moment noch in einem speziellen Abhängigkeitsverhältnis befindest, das man Schule nennt. Und der du das Gefühl hast, dass es besser laufen könnte. Ich versuche einmal in aller Kürze, dir zu erzählen, um was es geht.
Man sollte bei einem Marathonlauf von Anfang an mitlaufen, wenn man am Ende zu den Ersten gehören will. Leider ist das in der Schule dummerweise auch so. Wer meint, dass es ausreicht, erst in der 9. Klasse loszulegen, der wird am Ende enttäuscht sein. Vielleicht hilft dir das Bild der Woche, mal drüber nachzudenken.
Besser in der Schule werden geht am einfachsten über einen Einstellungswechsel dem Lernen gegenüber.

Kleiner Ferientipp am Rande: Zum Beispiel der Maschinenbauer von 2022 sollte mit einer satten Packung Sprachwissen in den Beruf einsteigen. Und Ferien sind wunderbare Vokabellernzeiten, die man stressfrei nutzen könnte, wenn man es könnte. Alles in erster Linie Blickwinkelsache. Deshalb: Zuerst genau an diesem Blickwinkel arbeiten, bis der Kopf ganz locker und entspannt sagt: Vokabellernen bringt’s. :-) Übrigens: Total cooles Gefühl. Und bitte erst mit diesem Gefühl loslegen. Dann lernst du doppelt so viel und behältst es viel länger.
Ich finde: Männer müssen einfach richtig nachlegen. Die Entwicklung darf so nicht bleiben. Denn: Wir sind doch nicht doof. Die Hirne junger Männer sind zu schade, dass sie so viel wie zur Zeit in der Schule herumkaspern. Und die Frauen des Jahres 2022 wollen außerdem keine Gehirn-Dumpfbacken.

2. Woche 2010

10. Januar 2010 um 09:22 Uhr

marathon-2 (Bild groß klicken)

Wenn man im Sport einen, der hart trainiert, weil er etwas erreichen will, Streber nennen würde, dann würde man den für total verrückt erklären. Beim Fußball jubelt man ja auch nicht, wenn einer ein Eigentor schießt. Was komisch ist? In der Schule ist das für viele Jungs völlig anders. Da muss irgend jemand diese “Gut sein und dafür trainieren ist uncool” - Marotte speziell vielen jungen Männern so ins Hirn eingraviert haben, dass sie sich damit selbst aus dem Rennen werfen. Heldenhaft zwar, cool und mit dem nötigen Wirbel um sich herum. Aber eben aus dem Rennen. Vielleicht gab es ja auch ganz da oben einen Regierungswechsel. :-)

verschworung

3. Woche

15. Januar 2010 um 11:37 Uhr

marathon3 (Bild groß klicken)

Ja klar, meine Herren. Auch beim Marathon ist das Verrückte: Nur wer sich schindet, der hat auch den Kick. Für die Hunderttausenden, die auf der Welt Marathon laufen, übrigens der größte Kick, das Ziel in einer für sie selbst guten Zeit zu erreichen. Nicht als Sieger. Das muss sich der Normalläufer sowieso abschminken.
Übertragen auf deine Schulzeit wollte ich damit einfach sagen: Man hat dir sicher oft gesagt, dass Schule eigentlich Spaß machen müsste und du wunderst dich, dass das bei dir nicht so ist. Und du denkst, dass da die Schule sicher etwas falsch macht. Dabei kannst du das eben auch nur erleben, wenn du kontinuierlich und ernsthaft mitmachst. Zuschauen wird schnell langweilig. “Das hätte mir aber doch gleich einer sagen können,” wirst du meinen. Stimmt.

4. Woche

23. Januar 2010 um 10:18 Uhr

marathon4 (Bild groß klicken)

Immer diese Lehrer. Wirklich eine gute Sache, dass man so einfach alles Mögliche auf sie abwälzen kann. Zu Hause am Mittagstisch ist es doch das Schönste, die eigenen Probleme auf den unfähigen Lehrer zu schieben. Dann ist Mama zufrieden, Papa regt sich auf, dass da Steuergelder verbraten werden und selbst ist man erst einmal aus dem Schneider.
:-)
Nur - das sei am Rande erwähnt - lösen kann dies deine Probleme natürlich nicht.

5.Woche

30. Januar 2010 um 12:52 Uhr

marathon4b
Also meine Herren. Darauf sollten Sie tatsächlich achten. Wenn Sie später einmal ohne Selbstbewusstsein aus dieser Großveranstaltung namens Schule herauskommen, dann brauchen Sie noch viele Jahre, bis Sie das wieder ins Gleichgewicht bekommen. Denn ohne Selbstbewusstsein ist das Leben einfach doof. Also besser jetzt angreifen. Da ist noch alles für Sie drin. Mit Späßchen und coole Sprüche machen scheint man nur den anderen selbstbewusst. Für das eigene richtige grundlegende Selbstbewusstsein ist das auf lange Sicht leider vollkommen nutzlos.

6. Woche

6. Februar 2010 um 18:04 Uhr

Kommen Sie endlich runter vom Spielplatz!
innenansichten
Sehr geehrter zukünftiger Oberstaatsanwalt. Sie brauchen später ein richtig gesundes Selbstbewusstsein. Sonst können Sie Ihre großen Zukunftsideen vergessen. Dafür sollten Sie so langsam anfangen, kontinuierlich und konzentriert zu trainieren. Sie sind stark genug. Sie müssen nur den Schalter umlegen. Sonst schrumpft dieses köstliche Gefühl in Ihnen, das Sie jetzt noch kennen. Egal was Sie mal werden wollen, Selbstbewusstsein ist vom Feinsten. Man sollte es nicht leichtfertiog auf’s Spiel setzen.

7. Woche

13. Februar 2010 um 09:38 Uhr

kugelbahn

Sehr geehrter zukünftiger Fernsehmoderator. Am besten, Sie lesen zu diesem Bild das 7. Kapitel. In Kürze erklärt es sich so schlecht. Durchschnitt ist vollkommen in Ordnung, heißt die Aussage mit dem Kugelbahn. Nicht jeder kann auf’s Treppchen, und das ist ok so. Wer den Marathon mitläuft, gehört schon zu den Gewinnern.

8. Woche

18. Februar 2010 um 21:29 Uhr

auf-und-ab
Noten. Ein leidiges Thema. Wenn Sie später mal Gehirnforscher werden, dann werden Sie wissenschaftlich erläutern können, warum ein Gehirn immer schlauer wird, wenn es Lernfutter bekommt. Und als Psychologe werden Sie dann sagen können, warum man trotzdem nicht die Noten schreiben kann, die man eigentlich im Moment schreiben könnte. Das ist wie beim Fußball: Die besten Mannschaften spielen manchmal über längere Zeit äußerst schlecht, obwohl sie viel trainiert hatten. Kein Trainer dieser Welt käme auf die Idee, dann das Training zu lassen. Jeder Trainer weiß, dass zum Toreschießen so viele Faktoren beitragen.
Mit dem Lernen ist das genauso. Lernen bringt langfristig Erfolg, egal wie kurzzeitig die Noten ausfallen. Muss man nur wissen, was man will. Den Glauben an sich selbst nie aufgeben. Das wäre die schlechteste aller Lösungen.

9. Woche

26. Februar 2010 um 13:37 Uhr

morgenstunde

Haben Sie sich schon einmal ehrlich gefragt, ob Sie die über 1000 Stunden Unterricht am Morgen nutzen, um am Nachmittag möglichst wenig lernen zu müssen? Der Profi lernt am Vormittag und spielt am Nachmittag. Gehen Sie doch einfach in die Profiliga. Am besten mit ein paar guten Freunden. Ihre Zukunft wird es Ihnen danken.

10. Woche

5. März 2010 um 19:35 Uhr

Spießer oder Profi ?
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Ganz ehrlich. Dieses Amateurgehabe ist fast unerträglich. Aber so menschlich. Wer gut sein will, muss andere gut sein lassen. Muss auch auf den Berg wollen. Und nicht die auf dem Berg als Streber beschimpfen. Um gut zu sein, muss man gut sein wollen. So einfach ist das, wenn man Lebensprofi sein will. Der Amateur vertuscht mit Streber- und Schleimerrufen seine eigenen Schwächen. Werden Sie stark. Werden Sie Profi. Gehen Sie auf den Berg. Zusammen mit Freunden. Dort ist die Luft viel lebenswerter. Man hat Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, wenn man in der Schule Profi ist. Lieber Profi als Spießer, würde ich sagen.
“Spießer?” fragen Sie. Ja klar. Streber-Rufe sind klare Neider-Rufe. Neider sind im Erwachsenenalter klare Spießer. Deshalb.

11. Woche

13. März 2010 um 05:21 Uhr

morgenstunde

Verstehene Sie, was ich damit meine? Wenn Sie sich still und leise dazu entschließen könnten, anstatt am Morgen während des Unterrichts diese vielen kleinen witzigen Parallelprogramme ablaufen zu lassen, einfach - ja ich weiß, ein schreckliches Wort für Sie - “aufzupassen”, dann würden Sie zum Profispieler, der nur müde lächeln kann, wenn seine Freunde jammern, wie viel sie immer am Nachmittag lernen müssen und trotzdem Ihre Noten nicht erreichen.
Leider, und das ist die schlechte Nachricht. Sie müssten sich entschließen, es täglich zu tun, sonst funktioniert es leider nicht. :-)

12. Woche

19. März 2010 um 18:11 Uhr

menschenkreise

Die Figuren im Artikel der Woche beziehen sich auf die Fähigkeiten eines Menschen. Der Kreis ist die Schule. Dieser erste junge Mensch ist auf der falschen Schule. Er hat viele Fähigkeiten, die aber in seinen Noten nicht zum Tragen kommen. Manchmal muss man die Schulart wechseln, um seine Biographie erfolgreich weiterschreiben zu können. Das ist kein Beinbruch. Es gibt viele Wege, in Deutschland einen erfolgreichen Abschluss zu machen. In den allermeisten Fällen muss man allerdings einfach damit leben, dass man auch seine Fähigkeiten mit durchschnittlichen Noten weiterentwickeln kann. Das Ziel sollte nie sein, möglichst überall die besten Noten zu haben, sondern überall seinen eigenen Fähigkeiten entsprechend maximal viel aus dem Unterricht mitzunehmen.
Nur das zählt nach der Schule.
Nicht die Noten. Die sollten einen auch nicht beunruhigen. Wer auf der richtigen Schule ist und professionell arbeitet, der wird keine Schwierigkeiten haben, den Abschluss erfolgreich zu schaffen. Wenn Sie den Schalter umgelegt haben, beginnt für Sie ein anderes Leben. Erfolgreich ist auch hier wieder relativ und hat erst in zweiter Linie mit Noten zu tun.

Professionelles Arbeiten bedeutet zuerst einmal: Sich nicht nur durch die schulische Notenbrille zu betrachten. Denn dann wird man sich nicht gerecht. Selbst reflektieren, wo seine Stärken liegen und wo man dringend nachlegen muss, das hilft einem mehr. Wenn man z.B. in Physik schlechte Noten hat, dann sollte man ganz ehrlich herausbekommen, ob man genug aufgepasst und genügend vorbereitet hat. Ob einen das Fach interessiert oder ob man es nur absitzt.
Schlechte Noten schreiben ist nicht schlimm, nur das falsche Umgehen damit. Noten sollten nur nicht so schlecht sein, dass man Gefahr läuft, sitzenzubleiben. Denn dann hat man die Sache am Ende nicht mehr selbst im Griff. Der grüne Bereich liegt zwischen 1 und 3.
Die einfachste Erklärung „Der Lehrer ist schuld!“ sollten Sie getrost beiseite legen. Selbst wenn es so wäre, es hilft Ihnen nichts. Professionell arbeiten heißt: Angreifen, zubeißen, nachbessern, anstrengen. Machen Sie nicht das, was leider so häufig das Übliche ist: „Wenn die Noten nicht stimmen, dann bin ich gekränkt und mache gar nichts mehr. Da ist der Lehrer doch gerade selbst schuld.“ - „Der Nächste bitte“, werden Sie später bei Bewerbungen hören, wenn Sie Ihre fachlichen Defizite damit erklären wollen, dass Ihr Lehrer blöd war.
Nur Anstrengen hilft wirklich. Leider.

13. Woche

27. März 2010 um 08:30 Uhr

streber-berg1

Wer es schafft, in einem pädagogisch offenen und freien System wie dem unseren chinesisch zu denken, was den Bildungshunger angeht, der hat gewonnen. Arbeiten Sie dran. Es lohnt sich.

14. Woche

3. April 2010 um 10:19 Uhr

Malen Sie doch einmal selbst, bis ich mein Bildchen hier eingestellt habe. Malen Sie ein Männchen auf einem großen Berg mit einer Dalle oben drin. Die Dalle symbolisiert “blöde” Lehrer. Das Männchen ruft in einer Sprechblase: “Schule ist klasse, nur die Lehrer sind blöd”. Und daneben in einem tiefen Tal steht ein Männchen auf einem kleinen Hügel. Das ruft: “Meine Lehrer sind schon in Ordnung, aber Schule an sich ist das Schlimmste.”
Das hängen Sie sich dann über den Schreibtisch und machen sich immer wieder klar, dass Ihr Kopf der wesentliche Ort ist, in dem Ihre Schulerfolge erzielt werden. Das entscheidet über Berg oder Tal. Nicht, ob Ihre Lehrer blöd oder toll sind. Das ist nur die Frage nach Dalle oder Hügel.

Ok. Hier kommt mein Bild:
bergtalneu

15. Woche

8. April 2010 um 21:03 Uhr

selbst-laufen

Lieber zukünftiger Profifußballspieler. Ganz ehrlich: Wenn Sie dann einmal nach einer langen erfolgreichen Profifußballerkarriere Präsident eines großen Bundesligaclubs werden sollten, dann sollten Sie im Fernsehen bei Interviews einen guten Eindruck hinterlassen. Auch im Ausland. Zumindest auch auf Englisch. Also greifen Sie nicht erst später auf dem Fußballplatz an, sondern schon jetzt in der Schule. In allen Fächern. Ihre Fans werden es Ihnen später danken, einen so klugen toreschießenden Star verehren zu dürfen. Laufen Sie schon jetzt selbst. Lassen Sie sich nicht mühsam in Ihrer Zukunft ziehen.

16.Woche

17. April 2010 um 15:55 Uhr

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Sehr geehrte Herren
Ich darf für Sie zitieren: SPIEGEL Ausgabe 15 – 2010
In der Kindheit bildet das Hirn unzählige Nervenzellen und Verschaltungen (graue Substanz). Ab etwa 12 Jahren wird diese graue Substanz zunehmend auf die Nützlichkeit überprüft: Selten gebrauchte Nervenverbindungen sterben ab, der Anteil der grauen Substanz sinkt. Zugleich wächst die weiße Substanz – die Impulse der verbleibenden Hirnzellen werden nun viel schneller und zuverlässiger weitergeleitet. Das Gehirn gewinnt erheblich an Effizienz.

Ich habe es einmal aufgezeichnet, Sie wissen ja, ich visualisiere gerne.
Angenommen, Sie haben es bis zur Pubertät nicht geschafft, Ihrem Gehirn die Nützlichkeit Eigeninitiative und schulischen Einsatz näher zu bringen, dann sondern Ihr Gehirn diese Nervenverbindungen aus. Verständlich für so ein Hirn, das ja nicht selbst weiß, was Nützlichkeit ist, sondern nur nachfragt, wie häufig das Programm aufgerufen wurde.

Meine These, mit der Sie Ihr Gehirn zumindest ein wenig austricksen können: Beschäftigen Sie sich einmal täglich ernsthaft mit der These, dass Schule tatsächlich nicht nur für den Lehrer sinnvoll ist. Dann parken Sie die „Jetzt-leg-ich-aber-mal-richtig-los-für-ein-richtig-gutes-Abitur“-Gehirnzellen, sodass Sie wenigstens in höheren Klassen darauf zurückgreifen können.
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Der Öhm-Kalender über Ihrem Schreibtisch kann dabei sehr hilfreich sein.

17. Woche

23. April 2010 um 15:51 Uhr

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Wenn Sie meinen, Sie könnten mit 40 noch so einfach vom Schlauchboot auf den Dampfer umsteigen, dann täuschen Sie sich. Sie sollten sich in den nächsten Jahren entscheiden, was Sie in Ihrem Leben so alles vorhaben. Sie. Nicht Ihre Eltern oder Ihre Lehrer.

Ich glaube, ich sollte dem geschätzten Leser noch einmal vermitteln, was Sie als heute vielleicht Sechstklässler mit all den Bildern dieses Blogs anfangen sollen. Es sind oft überzeichnete Situationen, die aber in der Praxis schon bei vielen Unterstüflern gewirkt haben. Es sind Bilder, die funktionieren, wenn man dies zulässt. Oft verspätet, aber das ist ja vollkommen egal. Es muss nur passieren, bevor Sie die Schule verlassen. Ich darf einmal einen Abiturienten zitieren, der in meiner fünften Klasse vor 8 Jahren mit solchen Bildern bombardiert wurde.
…. Das Interessante an der ganzen Geschichte ist: zwar haben die Ideen bei mir nicht sofort Früchte getragen, aber sie blieben im Hinterkopf und irgendwann wurde einem dann doch unterbewusst klar: Mensch, eigentlich hatte der Bayer mit seinem Unfug ja schon irgendwo recht. Was soll ich hier in der Schule sitzen und nichts mitnehmen? Wieso nicht die Chance nutzen und was draus machen? Als ich den berühmten „Schalter“ dann umgelegt hatte, ging’s bergauf. Versetzungsgefährdet war ich fortan nicht mehr. Aus dem frechen, unruhigen und unkonzentrierten kleinen Schlitzohr, wurde dann irgendwann doch noch jemand, der in der Schule (mehr oder weniger) ruhig da sitzen konnte, locker einen 2er-Schnitt eingefahren hat …. Damit hätte in der 5. Klasse tatsächlich absolut niemand gerechnet, was ich auch immer wieder zu hören bekam…

Also Bilder z.B. einfach ausdrucken und über den Schreibtisch hängen. Schon das kann Wunder wirken. Erwarten Sie bitte nicht den Soforteffekt. Aber wenn Sie Geduld haben, werden Sie später froh über diese kleine Übung sein.

Das heutige Bild gehört übrigens zum Text des Kapitels Nummer 17. Das haben Sie ja sicher inzwischen verstanden, dass es immer einen Bildteil und einen Textteil gibt. Oder? Klar doch. Die Leistungsträger der Zukunft verstehen so was.

18. Woche ………………

1. Mai 2010 um 13:38 Uhr

profi-und-spiesser
Schwieriges Bild für Menschen, die noch in der Spießerebene drinstecken. Neid ist der Hauptantrieb, den man über Bord werfen muss. Ich versuche es einmal. Vielleicht verstehen Sie es ja schon. Am Faust ist das Stufenfeeling kurz vor dem Abitur sensationell. Seit Jahren. Nach dem Abitur ist das Netzwerk perfekt für alle, die netzwerkfähig sind. Vergessen all die spießigen Abgrenzungen einzelner Gruppen. Je früher man netzwerkfähig wird, desto besser. Je netzwerkfähiger eine Klasse, desto besser ist der Einzelne schulisch, ohne mehr zu lernen. Netzwerkklassen sind Profiklassen. Spießerklassen beschäftigen sich noch viel zu viel mit Selbstdarstellungsproblemen. Es gibt übrigens auch schon Profiklassen in der Sechsten, aber auch noch Spießerklassen in der Zehnten. Wenn Sie zu denen in der Klasse gehören, die auf Grund ihrer Position in der Lage sind, daran zu drehen, ob Spießer oder Profi - tun Sie was dafür. Sie werden es nie bereuen.

19. Woche

6. Mai 2010 um 14:16 Uhr

welle2

Sie sehen hier eines meines Lieblingsbilder für den Unterricht. Soll heißen: Es geht Ihnen genau dann am besten, wenn Sie vorne auf der Welle stehen. Da ist alles am entspanntesten, am leichteste zu bewältigen, mit wenig Einsatz viel erreichbar. Deshalb: Geben Sie nie auf. Versuchen Sie in jeder Stunde nach vorne auf die Welle zu kommen. Wenn Sie das Klassenzimmer verlassen, tun Sie dies nie, wenn Sie etwas noch nicht verstanden habe. Fragen Sie vorher oder notieren Sie es sich wenigstens für die nächste Stunde. Vorne auf der Welle stehen fällt einem nicht zu. Man muss dafür kämpfen. Aber der Kampf lohnt sich. Denn sein Schülerleben lang immer nur am Ende mitzuschwimmen, das nervt und tut der Seele nicht gut. Vorne auf der Welle stehen ist aber Balsam für die Seele. Vorne auf der Welle stehen heißt übrigens nicht eine Eins in diesem Fach. Vorne auf der Welle stehen heißt, seine eigenen Möglichkeiten voll auszureizen und dies zu genießen. Auch wenn das voll ausreizen “nur” eine Drei im Zeugnis bringt. Wir hatten das früher schon. Die Noten selbst sind nebensächlich. Was zählt ist Ihre Kompetenz. Die Förderung Ihrer Fähigkeiten.

14. Mai 2010 um 22:09 Uhr

welle-2b
“Das hatten wir doch schon.” rufen Sie. “Vorne auf der Welle” hatten wir schon! Stimmt. Vorne auf der Welle hatten wir schon. Und? Stehen Sie inzwischen vorne auf der Welle? Meistens zumindest? Na also. Genau deshalb. Noch einmal. Stellen Sie sich vorne auf die Welle. Sie können das. Das hat nichts mit Noten zu tun. Nur mit Einstellungen. Wenn sie später einmal ein beruflicher Held sein wollen, dann brauchen Sie das grundsätzliche Dauergefühl, vorne auf der Welle zu stehen. Weil Sie schon immer vorne auf der Welle gestanden sind. Wer 8 Jahr lang hinterherkrault, darf nicht meinen, im Leben nach der Schule würde es einen dann schon vollautomatisch vorne auf die Welle spülen. Die Erfahrung zeigt: Keine Chance. Zumindest sollten Sie es einmal gehört haben. Damit Sie nicht später sagen: “Warum hat mir das eigentlich nie jemand gesagt?” Aber besser ist einfach: Jetzt vorne auf die Welle und dann auch später vorne auf die Welle. So muss es sein.
Grüße
ein Lebensberater
:-)

21. Woche

22. Mai 2010 um 11:57 Uhr

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Die Erläuterungen finden Sie wie immer im zugehörigen Kapitel. Also im 21sten. Werden Sie Schatzheber, er gehört Ihnen, wenn Sie ihn ausgraben.

22. Woche

28. Mai 2010 um 17:56 Uhr

wachstum-und-schule
Weiß nicht genau, ob Sie so viele Bilder der 12. Woche noch parat haben. Spannende Frage, wie Ihr Persönlichkeitswachstum wohl aussehen wird. Dabei sollten Sie einfach eines wissen: Sie selbst sind der entscheidende Faktor, der das Wachstum bestimmt. Berg oder Tal? Ein großer Qualitätsunterschied. Sie kennen den Vergleich aus der 14. Woche. Aber dieses Bild passt vielleicht besser in Ihren selbstgebastelten Motivations-Kalender. :-)
berg

1. Flügelwoche

4. Juni 2010 um 21:03 Uhr

Den Männerrevolteblog werde ich nun bis zu den Sommerferien speziell für versetzungsgefährdete junge Menschen schreiben.
Dies ist also der Beginn von 6 Wochen, die manchem Leser ein Jahr Wiederholen ersparen könnten, weil es 6 entscheidende Wochen sind, in denen noch viel passieren kann. Es geht um ein Programm, das einige wenige Dinge beinhaltet: Regelmäßig reflektieren und die Augen nicht verschließen. Sich mit diesem Blog auseinandersetzen.
Zum Beispiel einmal damit, dass Sie, wenn Sie in 10 Jahren auf den Arbeitsmarkt kommen, sehr gefragt sein werden, wenn Sie genügend Biss und Kompetenz mitbringen. Biss und Kompetenz darf nicht mit Schulnoten verwechselt werden. Im Moment ist die Zahl der 16jährigen so groß wie die Zahl der 64jährigen. Denken Sie in Ruhe einmal darüber nach, was die Entwicklung für Sie bedeuten wird.
16-64-b
Jetzt geht es aber zuerst einmal um Ihre Versetzung. Dazu müssen Sie die Versetzungsordnung kennen und planen, in welchen Fächern Sie jetzt unbedingt zulegen müssen.
versetzungsordnung
Den grünen Bereich im Blickfeld haben. Die Vorbereitung auf die letzten Arbeiten und Tests gewissenhaft und frühzeitig durchführen.
gruner-bereich
Und dann die schwierigste Übung: 6 Wochen die grauen Kisten möglichst ausgeschaltet lassen. Das ist richtig schwer in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft. Ich weiß. Aber dann wenigstens nur geplant spezielle Spiele anschauen. Dafür dann aber bitte undbedingt Computerspiele komplett weglassen. Lieber zukünftiger Jurist mit momentaner Versetzungsgefährdung, glauben Sie mir: Alle ernsthaften Untersuchungen zeigen eines: Wenn Sie Ihre gelernten Vokabeln oder Ihren Lernstoff vor Arbeiten auch noch am nächsten Tag gut können wollen, dann dürfen Sie eines niemals machen: Action nach dem Lernen zur scheinbaren Entspannung. Die Emotionalität ist nachgewiesenermaßen für Ihr Hirn so groß, dass es die Festplatte einfach putzt. Also lassen Sie es zumindest 6 Wochen lang sein. Gemein an der Sache ist, dass Fernsehsoaps lange nicht so negative Auswirkungen auf den Lernerfolg haben. Wenn es auch am besten ist, nach längeren Lerneinheiten richtig in Ruhe zu entspannen, zu schlafen oder spazierenzugehen.
vokabellernen
Na ja: Denken Sie dran: Was sind schon 6 Wochen gegen ein Jahr Wiederholung.
Und noch was: Die Seite Flügelwoche 1 gehört auch noch zu diesem Artikel. Die Artikel sind immer bildlastig, die Seiten textlastig. Bleiben Sie dran. Sie schaffen das. :-)

2. Flügelwoche

10. Juni 2010 um 13:50 Uhr

Heute geht es erst einmal um Ihr Selbstbewusstsein. Auch wenn Sie versetzungsgefährdet sind, können Sie enorm viel, haben Sie viele Fähigkeiten. Die Gesellschaften dieses Planeten haben sich ein paar Bereiche aus unseren Fähigkeitsspektrum herausgenommen, die für eine hochtechnisierte und entwickelte Gesellschaft für alle Leistungsträger notwendig ist. Leistungsträger sind Menschen, die in irgendeiner Form Ihren Beitrag leisten, dass diese Gesellschaft so weiterexistieren kann. Also alle, die später irgendeinen Beruf ergreifen. Die allgemeine Schulpflicht ist dafür in allen hochentwickelten Ländern eingerichtet, weil die meisten von uns niemals freiwillig zwei Sprachen, höhere Mathematik und Literatur und Musik, Naturwissenschaften und geschichtliche und politische Zusammenhänge lernen würden. Auch jemand, der 3 Jahre lang Englisch gelernt hat und jetzt auf einer Fünf steht, könnte in Amerika berufliche Karriere machen. Natürlich nicht gerade als Englischlehrer, aber zum Beispiel als Ingenieur, wenn das sein Berufsziel ist. Englisch wird dann einfach zum sprachlichen Handwerkszeug. Mit vielen anderen Fächern ist es genauso. Wer kein mathematisches Verständnis hat, der wird kläglich daran scheitern, wenn er später als Installateur einmal verstehen soll, wie eine Solaranlage funktioniert. Aber auch da gilt: Mathematik ist ein Handwerkszeug. Es wird später um Verständnis gehen, nicht um Schulnoten.
Um trotz der Schule sein Selbstbewusstsein zu erhalten, wenn man zu notenmäßig nicht so Guten gehört, ist nachfolgendes Bild vielleicht für Sie das richtige.
lebensfelder

Auch jemand mit schlechten Schulnoten versteht auf diesem Gebiet sehr viel. Falsch ist die Sichtweise, die leider viel zu viele anwenden, solange sie auf die Schule gehen: Sie ist defizitorientiert und sieht nur die Schulfächer und vergisst dabei die vielen anderen entscheidenden Fähigkeiten, die man hat und später beruflich gut brauchen kann.
defizitorientierung
Ich hoffe, Sie verstehen: Da ist natürlich alles andere als ein Abgrund, nur wird das immer so gerne so gehandelt.
Ein weiteres Bild würde ich Ihnen gerne ans Herz legen. Die Sache mit dem Coach. Sie brauchen im Normalfall einen. Machen Sie die Suche nach dem Ziel, nicht sitzenzubleiben, nicht mit sich selbst aus. Außer Sie sehen das Ziel tatsächlich schon vor sich und die Gefahren sind klar gebannt. Jemand, der Ihr Tun wohlwollend von außen kommentiert, ist Gold wert. Der Ihnen aus dem Labyrinth den Ausgang finden hilft. Später als erfolgreiche Geschäftsfrau oder als erfolgreicher Geschäftsmann werden Sie natürlich auch Berater um sich scharen. Warum nicht schon jetzt mit dieser Idee arbeiten.
labyrinth

2.Flügelwoche Vorwort

11. Juni 2010 um 08:42 Uhr

Liebe versetzungsgefährdete zukünftige Chirurgin, lieber versetzungsgefährdeter zukünftiger Architekt, lieber versetzungsgefährdeter zukünftiger Solartechniker, liebe/r versetzungsgefährdete/r ……………….. (Setzen Sie hier bitte Ihren eigenen derzeitigen Traumberufswunsch ein)
Nicht sitzenzubleiben, obwohl man auf’s Sitzenbleiben zudriftet, ist zum allergrößten Teil eine reine Kopfsache. Man muss verstehen, mit welchen Tricks man seinen Kopf dazu bringen kann, um vom Standstreifen auf die Überholspur zu wechseln.
Den Männerrevolteblog (der nur so heißt, weil u.a. das Sitzenbleiberproblem ein extrem stark männerlastiges Problem ist) regelmäßig zu studieren und die Bilder auszudrucken und über den Schreibtisch zu hängen, gibt sicher schon eine gute Unterstützung, ein persönlicher „Überlebensberater“ wäre natürlich zusätzlich besser. Da der Schritt auf die Ebene 2 (siehe letzter Blogeintrag) aber für manche zu groß sein mag, weil sie fürchten, das Einlassen würde zu viel Arbeit nach sich ziehen, hier eine eingezogene Zwischenebene 1b. Wer die Zusatzmaterialien, die ich den vom Faust bei mir direkt eingeklinkten versetzungsgefährdeten späteren Staatsanwälten, Journalistinnen und Lehrern etc zusätzlich zum Blog zur Verstärkung und Vertiefung per Mail zukommen lasse, auch erhalten will, der schreibt ein Mail an fluegelwochen@maennerrevolte.de mit dem Betreff: Newsletter erwünscht. Dann kann ich Sie als zukünftigen aber im Moment in einer leichten Krise steckenden Leistungsträger dieser Gesellschaft in mein Adressbuch aufnehmen und Sie haben dann schneller die Möglichkeit, in Notfällen einen Hilferuf zu mailen. Müssen sich aber noch nicht auf die Ebene 2 begeben. Verstehen Sie mich. Ich hoffe.
Für Nichtfaustler ist dies auch die Möglichkeit, Zusatzmaterial zu erhalten, um sich mit einem eigenen Personalcoachs der eigenen Umgebung (Ältere befreundete Schüler sind die besten Coachs – oder ganz gute Freunde, die einem helfen können, dieses mentale Turboprogramm kontinuierlich durchzuziehen) darüber auseinanderzusetzen.

Der Rigi-Effekt-Kalender

16. Juni 2010 um 20:10 Uhr

rundum
Sehr geehrter zukünftiger ….. Sie kennen ja inzwischen diese Ansprache.
Hier nur ganz kurz ein paar Worte zu dem kleinen Kalender, den Sie gestern von Ihrem Klassenlehrer oder Ihrer Klassenlehrerin bekommen haben. Motivationskalender sind sehr wirksam, wenn man sie richtig einsetzt. Sie sind einfach immer präsent und damit ist auch die Idee präsent, dass Sie z.B. nicht sitzenbleiben wollen. Falls Sie hier immer noch mitlesen, wollen Sie dies auch definitiv nicht. Wenn Sie Fußballexperte sind, dann wissen Sie, was die mentale Seite in der Realität bewirkt. Die Spieler sind fit und trotzdem entscheidet am Ende der Kopf. Ob sich eine Mannschaft frei spielen kann. Am Ende entscheidet auch Ihr Kopf darüber, ob Sie die letzten Wochen nutzen können, um die lästigen Fünfer wegzukicken. Planen Sie mit dem Kalender. Schreiben Sie ihn voll mit eigenen Vorsätzen. Wer gefährdet ist, sitzen zu bleiben, der darf, ohne an Coolness zu verlieren, all die Sachen unternehmen, die man selbst vielleicht bis dahin als Strebertum beschimpft hat. Nutzen Sie diese einmalige Chance, Dinge tun zu dürfen, die sich sonst nur gute Schüler herausnehmen. Aufpassen. Konzentriert arbeiten. Lernen.
Für die Nichtfaustler gibt es den Kalender auch hier zum Download bereit. Er entstand übrigens an einem ganz ungewöhnlichen Ort. Rigi. Oberhalb des Vierwaldstätter Sees. Ich war dort über’s Wochenende. Die Woche über war mein Kopf so voll, dass ich den Kalender einfach nicht zustande brachte. Und dann Rigi. 1800 m Höhe. Man steigt in die Gondel und kommt in einer anderen Welt heraus. Ruhe – bis auf die Kuhglocken. Nichts außer einer wundervollen Natur. Der Kopf wird so frei, wenn man nichts um sich herum hat, das einen ablenkt. Habe gut gegessen, gut geschlafen. Und dann: Ich bin auf einen Berg gestiegen, 360 Grad Rundumblick. Habe mich dort auf die Gipfelbank gesetzt und losgeschrieben. Ja, ich hatte als einzige Wochenendaufgabe diesen Motivationskalender auf die Liste gesetzt. Alles andere gedanklich zu Hause gelassen. Und siehe da. Innerhalb von einer guten Stunde hatte ich den Kalender auf’s Papier gebracht. Ich lasse ihn jetzt einfach genau so. Den Rigikalender. Wenn Sie auch Rigi spielen wollen, können Sie das genauso. Nehmen Sie sich eine Auszeit. Nur um am Ende nicht sitzenzubleiben. Alles andere, das einen beeinflussen könnte, wegnehmen. Dann passt das schon.
Normalerweise hat man natürlich nicht die Möglichkeit, seine Mathematikvorbereitung zu schnappen, in eine Seilbahn zu steigen, auf dem Gipfel zu klettern und schon auf dem Weg dorthin alles hinter sich zu lassen, um dann mit völlig freiem Kopf intensivste Mathematik zu lernen inklusive höchstmöglicher Lerneffizienz und Speicherfähigkeit. Aber man kann den Rigi-Effekt auch zuhause inszenieren. Fahren Sie einfach in Gedanken auf den Berg. Je öfter Sie mental solch eine Übung machen (wenn Sie wollen auch mit geschlossenen Augen) desto schneller können Sie die richtige Stimmung erzeugen. 5 Minuten, alles hinter sich lassen, im Kopf das 360° Panorama bewundern und höchste Konzentration erzeugen. Ja sogar mitten im Unterricht schaffen es Könner trotz vieler Schauplätze, den Rigi-Effekt zu erzeugen. Die Nebengeräusche werden einfach zu Kuhglockengeläute umdefiniert. Kuhglocken sind so laut, dass es wirklich verwunderlich ist, wie schnell ein Kopf sie als beruhigenden Lärm total ausblenden kann. Werden Sie Rigi-Effekt-Spezialist. Sie würden sich wundern, wie leicht Ihnen dann Schule fallen wird. Kombiniert mit den Bildern vom letzten Blog-Eintrag, die vielleicht schon über Ihrem Schreibtisch hängen und Sie immer daran erinnern, dass man auch mit sicheren Noten zwischen drei minus und 4 plus aufrecht und selbstbewusst durch das Leben gehen darf, haben Sie alles, was Sie für eine erfolgreiche Berufslebensbasis Schule benötigen. Und das Selbstbewusstsein brauchen Sie als erfolgreiche Lebensstartbasis. Sitzenbleiben sollte nicht zum Lebensplan dazugehören. Es bringt Ihnen einfach nichts. Wir hatten das schon. Den Rigi-Effekt-Kalender selbst können Sie natürlich ebenso mit diesen Ideen für sich nutzen. Konditionieren Sie ihren Kopf so, dass der Rigi-Effekt-Kalender bei Ihnen am Ende höchste Konzentrationsstufe auslöst, wenn sie ihn nur in die Hand nehmen. Spaß beiseite. Der Rigi-Effekt-Kalender könnte ein Einstieg in eine planmäßige Herangehensweise an schulische Aufgabenstellungen sein. Sehen Sie ihn als Vorschlag. Mithilfe eines DIN A4-Blattes können Sie sich natürlich selbst den eigenen, individuellen Rigi-Effekt-Kalender herstellen, damit er Sie noch besser in die Lage versetzt, Schule leichter zu meistern.
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3. Flügelwoche

19. Juni 2010 um 07:42 Uhr

Ich geht immer noch ums Ganze. Um Ihr Sitzenbleiben beziehungsweise ums Nicht- Sitzenbleiben. Etwa 12.000 € kostet es den Steuerzahler, ein Jahr Schule für einen Schüler zu finanzieren. Gebäude, Bücher, Lehrer, Sekretariat, Experimentiergeräte, Tische, Stühle, usw. so weiter. Beim Faustgymnasium mit 1300 Schülerinnen und Schülern sind das immerhin gut 15 Millionen Euro.
Wenn in jeder Klasse am Faust nur einer sitzen bleibt, kostet das also rund eine halbe Million Euro. Die zum Fenster rausgeworfen wird, weil Sitzenbleiben niemand etwas bringt. Ihnen am allerwenigsten.

Was ich damit sagen will? Sie haben noch einen Monat, das Steuer herumzureißen. Einen Monat „rigi“ sein. Dann die mentale „Internet-Männerrevolte-Sommerschule“ mitnehmen, die es an dieser Stelle geben wird. Danach kennen sie Ihre Leistungen im nächsten Schuljahr nicht mehr wieder. Denn wenn Sie einmal erkannt haben, dass nur Sie selbst sich im Weg stehen, dann platzt auch noch der letzte Knoten. Dann bekommen Sie nicht jedes Mal, wenn Sie in ein Schulbuch schauen, eine Schlafattacke. Dann machen Sie „Rigi“ im Unterricht und die Sonne geht auf in Ihrer Familie, weil der ganze Schulstress von gestern ist. Wunderschöne Aussichten. Und glauben Sie mir, wenn Sie sich aktiv darauf einlassen könnten, würde es tatsächlich funktionieren. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass genau dieses „Wollen wollen“ für die meisten der Knackpunkt ist. „Ich würde ja schon gerne wollen wollen, aber es ist alles so anstrengend.“ Wenn ihre Eltern Ihnen dies hier erzählen, bringt leider das Erzählen selbst überhaupt nichts. Denn nur Sie haben Ihr Leben in der Hand. So isses eben.

In dieser Woche können Sie es ja neben dem Rigieffekt mal mit dem Ätzwandreflexionseffekt versuchen.

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Dahin, dass Schule nicht mehr ätzend sein soll, ist für Sie als versetzungsgefährdeter Mensch garantiert unvorstellbar. Da ist eine scheinbar unüberwindbare Wand vor Ihnen. Nennen wir sie einmal Ätzwand. Nun müssen Sie verstehen lernen, dass diese Wand nur aus Luft besteht und sich selbst nährt. Diese Wand entsteht in Ihrem Kopf.

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Sie fällt sehr schnell in sich zusammen, wenn Sie Ihre Bedeutung verstehen. Dahinter ist Ausstieg angesagt.

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Mühsam aber befriedigend. Und am Ende steht der Erfolg. Der ist leicht und noch befriedigender. Also: In dieser Woche. Versuchen Sie Ihre Ätzwand einzureißen. Dahinter versteckt sich ein ganz anderes Lebensgefühl.

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Ich kenne viele aus der Beratung, denen das Ätzwandbild im Kopf ihr zentrales Schulproblem lösen konnte. Aber ich weiß auch, dass es viele gab, die mit diesem Bild im Kopf nicht zurecht kamen. Versuchen Sie es einfach. Meine Visualisierungen sind wie Medizin. Nicht jede hilft jedem. :-)

4. Flügelwoche

25. Juni 2010 um 22:30 Uhr

Gute Gründe für’s Sitzenbleiben

Noch drei Wochen, dann sind die Zeugnisse geschrieben. Ich hoffe, Sie haben schon alles im Griff. Sonst melden Sie sich bitte. Wenn Sie unsicher sind, dass es zum Weiterkommen reicht. Manchmal ist das nicht ganz so einfach zu erkennen. fluegelwochen@maennerrevolte.de Außer Ihnen macht Sitzenbleiben Spaß, weil Ihre Freundin eine Klasse unter Ihnen sitzt und Sie hoffen, Ihre Nebensitzerin zu werden. Oder weil Sie Schule so toll finden, dass Sie ganz gerne ein Jahr länger die Schulbank drücken wollen. Während Ihre Altersgenossen schon heftig studieren müssen, können Sie sich noch entspannt und gemütlich auf’s Abitur vorbereiten. Oder weil Sie es genießen, dass der Staat ein Jahr länger 1000 Euro im Monat extra nur für Sie ausgibt und das Ihr Selbstbewusstsein stärkt. Wenn Sie noch in der Unterstufe sind, können Sie diese Geschichte das dreimal machen. Einmal in der Unterstufe, einmal in der Mittelstufe und einmal in der Oberstufe. Nur an zwei aufeinanderfolgenden Jahren geht es nicht. Wenn das also für Sie toll ist: 36 000 Euro extra Staatsausgaben nur für Sie hat schon was.
Vielleicht macht Ihnen Sitzenbleiben ja auch Spaß, weil Sie in dieser langweiligen Welt den Kick lieben, mit möglichst wenig Arbeitsaufwand und konzentriertem Aufpassen im Unterricht sich immer knapp am Sitzenbleiben vorbeizittern, wobei Sie den möglichen Preis für diesen Kick dann auch gerne in Kauf nehmen.
Oder vielleicht wollten Sie auch schon immer testen, ob Ihre Eltern tatsächlich auch in so einem Fall hinter Ihnen stehen und sie wollen gerne einmal sehen, wie sie reagieren, wenn der blaue Brief nach Hause kommt, der gar nicht mehr blau ist.
Vielleicht wollen Sie auch Ihre Eltern davon überzeugen, Sie endlich von der Schule zu nehmen, weil Sie dieses Schauderwort Abitur nicht mehr hören wollen. Oder weil Sie sowieso schon den Schulwechsel anvisiert haben, weil Sie wissen, dass das theorielastige Gymnasium nur eine von vielen Wegen zum Abitur ist.
Oder Sie haben mit Ihrem Freund gewettet, dass Sie sicher sitzenbleiben werden und Sie wollen jetzt nicht verlieren.
Oder Sie wollen einfach neue Lehrer ausprobieren, ob Sie da besser lernen können.
Ich gestehe ja schon: Sie haben recht. Es gibt schon triftige Gründe, sitzenzubleiben.
Wenn Sie aber keine Gründe haben oder wenn Sie in Wirklichkeit überhaupt nicht sitzenbleiben wollen, es sogar ganz schrecklich finden, die Klasse zu wechseln und Sie sich nicht sicher sind, dass Sie auf der sicheren Seite sind: Bleiben Sie dran. Befragen Sie Ihre Lehrer, ob sich noch etwas bewegen lässt. Lassen Sie Ihren Charme spielen. Aber nicht zu aufdringlich. Eher listig und leise. Versuchen Sie Ihre Lehrer davon zu überzeugen, dass es mit Ihnen aufwärts geht. Dass Sie den Schalter umgelegt haben und dass Sie im nächsten Schuljahr richtig zulegen werden. Referat, Zusatzarbeit, etc. Kämpfen Sie geschickt. Überlassen Sie es nicht dem Zufall. Oder schicken Sie Ihre Fragen an fluegelwochen@maennerrevolte.de
Und stärken Sie nebenbei immer Ihr Selbstbewusstsein. Z.B. mit Visualisierungen aus diesem Blog. :-)

kopflastig

5. Flügelwoche

2. Juli 2010 um 14:48 Uhr

Baggerführer oder Bergbauer

Lieber versetzungsgefährdeter zukünftiger Staatsanwalt, Richter oder auch Lehrer, Chirurg, Weltraumpionier oder auch Firmengründer… na ja, Sie wissen schon, wie ich das meine.
Dieses Kapitel geht jetzt nur an die männliche Seite. Frauen können abschalten. Denn der “Angriff der Bagger” richtet sich fast ausschließlich gegen uns Männer in jungen Jahren. Wir, die eigentlich die Beherrscher der Technik sind, werden nun schon seit Jahren mit unseren eigenen Waffen angegriffen. Da ist eine riesige Intrige im Gange. Seit Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Action Piff Paff Bumm Bumm Computerspiele die Gehirnfestplatten immer wieder gründlich putzen, obwohl man sich zum Beispiel vorher unendlich abgemüht hat, Vokabeln, Matheformeln und Geschichtsdaten zu merken, während „Gute Zeiten schlechte Zeiten“- Gucken fast so wenig ausmacht wie spazieren gehen, sitzen wahrscheinlich immer mehr Frauen in den Hinterzimmern der Computerspiel -Entwicklerfirmen, um ihren ungeheuerlichen Angriff auf die männliche Jugend dieses Planeten zu intensivieren. Späte Rache für Jahrhunderte lange Unterdrückung. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Sie können doch nichts für ihre Vorfahren. Tappen Sie nicht in diese ungeheuerliche Lebensfalle, nur weil sie so gerne Bagger fahren. Wehren sie sich. Schalten Sie Ihren Computer einfach immer öfter aus und zeigen sie den unsichtbaren Angreifern die lange Nase. Die Männerrevolte findet in Ihrem Kopf statt. Lassen Sie sich bloß nicht einreden, Männer wären eben doofer als Frauen, deshalb würden immer weniger Männer das Abitur schaffen. Das wäre halt so. Da könne man nichts machen. Erkennen Sie die heimtückische Strategie. Revoltierenden sie dagegen. Klicken Sie auf „Herunterfahren“ und treiben sie Sport. Das bringt sie auf ihr persönliches Level 17.
baggerfuhrer
Zumindest von zwei unserer Kunden wissen wir, dass sie dieses Bild über ihren Schreibtisch hängen sollten. Denn Ohne Witz. Alle Untersuchungen zeigen, dass speziell Ballerspiele, die man lange spielt, dem Hirn die Möglichkeit entzieht, gelernte Inhalte Dinge langfristig abzuspeichern. Sie sollten sich diesen Wahnsinn nicht antun. Den Beruf des CyberSpace Piloten, der nur den konzentrierten Mausklick beherrschen muss, gibt es leider noch nicht.

6. Flügelwoche oder Den Schalter umlegen

9. Juli 2010 um 22:14 Uhr

schalter
Ok. Sie müssten jetzt eigentlich Land sehen, wenn Sie in den letzten Wochen tatsächlich den Schalter umgelegt haben. Bei 90% ist es der verflixte Schalter. Bei 10 % Überforderung. Bei 90% also einfach der Schalter. Der irgendwie klemmt. Diesen Schalter, den man einfach nicht findet. Aber der sehr effektiv arbeiten lässt, wenn man ihn findet und umlegt. Diesen berühmten Schalter.
Bleiben Sie noch eine Woche dran. Nicht nachlassen. Bitte!!!!!!! Es sind oft die letzten Eindrücke, die beim Notengeben den Ausschlag geben. Zeugniskonferenz ist erst in einer Woche. Erst danach ist Entspannung angesagt. Ich weiß von was ich rede. Ich habe gerade acht Stunden Korrigieren und Noten machen hinter mir. Wenn Sie wüssten, wie schwierig das ist. Menschen benoten. Ein prinzipiell unmenschlicher Akt. Erleichterung danach wie in jedem Jahr. Aber auch immer die Gewissheit, dass es Noten sind und keine absoluten Wahrheiten über das Wissen und Können meiner Schüler. Gäbe es nur ein Mittel, das diese Fixierung auf Noten wegnehmen könnte, wie würde Schule doch einfach. Wenn Noten zwischen eins und drei bunte OK-Noten wären. Zum Beispiel grüne OK Noten, blaue OK Noten und gelbe OK Noten. Und klar wäre es schön, wenn man grüne OK Noten hätte, aber keiner würde sich darüber aufregen, wenn er auf grün-blau stehen würde und am Ende eben die blau-OK Note bekäme, weil man nur einfarbige Noten geben dürfte. Und weil man bei einem Stand von grün-blau würfeln würde und keinen würde das stören. Verstehen Sie, was ich meine. Diese aktuellen Noten sagen nichts über Ihre Fähigkeiten aus, die Sie in den nächsten Jahren entwickeln können. Sie sind nur ein aktueller Zwischenstand. Wenn Sie jetzt in den letzten Wochen aus einer Fünf eine Vier gemacht haben, dann ist das wunderbar. Von einigen von Ihnen habe ich das per Mail erfahren. Frohe Botschaften. Ich liebe diese Mails. „Habe in Mathe eine 4+ geschrieben. Und im nächsten Schuljahr könnte da auch einfach eine Zwei stehen. Wenn Sie den Schalter in der neuen Stellung halten können. Eine kleine Geschichte von vorgestern. Ich stehe am Kopierer. Ein junger Mann, 8.Klasse, fragt, ob ich ihm etwas für sein Referat kopieren könne. Ich denke noch: Der sieht irgendwie verändert aus. So entspannt und positiv. Weiß im Moment auch gar nicht, woher ich ihn kenne. Ich sage: “Ich drück dir die Daumen. Du machst das schon mit dem Referat.“ Er grinst. Ja, das glaube er auch, meint er. Pause. Er hätte doch im letzten Jahr dieses Projekt mitgemacht, meint er. Vom Standstreifen auf die Überholspur. Er meint unser Turboprojekt für Versetzungsgefährdete. Das, das Sie jetzt im Moment hoffentlich erfolgreich zu Ende bringen. Der junge Mann, der irgendwie verändert erscheint, holt tief Luft. Kurze Pause. „Ich bekomme jetzt einen Einserschnitt.“ Der junge Mann platzt beinah vor Stolz. Ich strahle ihn an. Ich platze auch beinah vor Stolz. Ich liebe doch solche Geschichten. Weil sie immer wieder funktionieren. Wenn man den Schalter findet und zu den 90% gehört. Ich gestehe, ich habe mir gleich das Jahrbuch geschnappt, den Namen herausgesucht und die zugehörigen Halbjahresnoten angeschaut. Und genossen, dass da einer vom Standstreifen der Versetzungsgefährdung auf den Überholstreifen gewechselt ist.

7. Flügelwoche und Abflug

18. Juli 2010 um 21:45 Uhr

Flügelwoche die Letzte. Für so manchen hat sich das Gasgeben gelohnt, denn die Zahlen der Nichtversetzten haben sich im Vergleich zum letzten Schuljahr noch einmal fast halbiert. Wir liegen nach ersten Erkenntnissen in diesem Jahr bei unter einem Prozent, die es nicht geschafft haben. Bevor wir unsere mentalen Unterstützungskonzepte gefahren haben, lagen wir zwischen 2 und 2,5%.
Wohlgemerkt: Für Sie als versetzungsgefährdeter späterer Staatsanwalt, der es aus eigenem Antrieb geschafft hat, jetzt doch versetzt zu werden, heißt es dann, den Schalter umgelegt zu halten. Damit Sie dieses gesparte Jahr nicht mehr hergeben. Dass es funktioniert, zeigt unser Konzept. Denn wir haben ja ausschließlich nur mit Ihnen selbst „gearbeitet“. Ihre Lehrer wussten nichts davon. Wir haben nur in ein, zwei Fällen mit Lehrern gesprochen. Aber nicht, um auf die Noten Einfluss zu nehmen, sondern nur, um die Aufmerksamkeit der Kollegen auf ein paar Einstellungsveränderungen zu lenken. Nur Sie selbst sind also dafür verantwortlich, dass Sie jetzt versetzt wurden. Dieses Gefühl gilt es zu fixieren. Zu verstärken. Die Noten sind nicht das Maß. Wenn Sie wirklich wollten, könnten Sie im nächsten Jahr statt mit Vierern mit Zweiern im Zeugnis herumlaufen. Wir erleben das in unserem Mentalprojekt immer wieder. Wie ein Motor, der plötzlich anspringt. Das ist Lebensgefühl pur. Die Freiheit des Denkens. Sich von den Fesseln der „Streber, Streber“ Rufer zu lösen und gut sein zu dürfen. Dafür klar etwas zu tun. Logisch. Aber „etwas tun“ ist nicht Unanständiges und auch nichts Krankhaftes. Wer seine Freunde mit ins Boot holt, der kann es sogar unter cool verbuchen. Cool, gut zu sein, das ist es. Wenn Sie es schaffen, Ihrem Kopf zu vermitteln, dass dieses „etwas tun“ Ihnen selbst richtig viel bringt und Ihre Lehrer und die Schule nur eine kurze aber wichtige Begleiterscheinung in Ihrem Leben sind, dann haben Sie für sich gewonnen.
Wenn Sie erkennen können, dass Sie diesem System Schule riesig viel Kompetenz für sich selbst abzapfen können und dass dieses Abzapfen eben anstrengend ist, dann verstehen Sie Schule. Die Natur hat unser Empfinden leider nicht darauf angelegt, dass dieses Abzapfen immer lustvoll und selbstständig ablaufen kann. Speziell nicht in der Gehirnumwandlungsphase vom Kinder- zum Erwachsenenhirn. Pubertät genannt. Dummerweise liegt die Pubertät nicht im Rentenalter. Sonst müsste ich diesen Blog nicht schreiben. Sie brauchen die Schule mit ihren hohen Anforderungen. Der Druck des Schulrahmens ist in erster Linie eine Hilfestellung für einen biologisch nicht natürlichen Prozess. Ich versuche es einmal mit einer Visualisierung. Ich hoffe, man versteht sie.

zapfanlagen

In der gymnasialen Mittelstufenzeit stellen leider so manche Hirne auf geringes Zulassen von Input. Daran gilt es zu arbeiten. Wer das Spiel versteht, kann es für sich nutzen. Wer es noch nicht versteht, muss einfach abwarten.

Zum Beispiel drei Sprachen zu lernen ist ja nur deshalb eine biologisch unnatürliche Anforderung an ein modernes Hochleistungshirn, weil dieses Hirn später seinem Träger ermöglichen soll, sich in einer globalisierten Welt als Global Player entspannt zu bewegen. Das ist natürlich vom Feinsten. Da schüttet unser Gehirn plötzlich wieder massiv Glückshormone aus. Wenn man zum Beispiel beim Austausch in Shanghai realisiert, welch großartiger Global Player man schon ist, obwohl man doch nur eine gute Vier in Englisch eingefahren hat.
Bleiben Sie am Ball. Es lohnt sich. Ihr lebenslanges Lebensgefühl wird es Ihnen danken. Wenn Sie wollen, klinken Sie sich in die Sommerschule ein, die hier in den Ferien stattfinden wird. Und genießen Sie dabei gleichzeitig die Ferien doppelt so intensiv. Denn Hirnentwicklung und Ferien sind überhaupt kein Widerspruch.

Sommerschule in Sicht

24. Juli 2010 um 20:13 Uhr

ruckseite
Ich darf sie schon einmal ankündigen. die Sommerschule am Faust.
Lieber zukünftiger Staatsanwalt, liebe zukünftige Chirurgin. Lieber zukünftiger …. Sie wissen schon. Sie sind mit ihren Schulnoten nicht zufrieden? Sie wollen im nächsten Jahr besser werden? Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Besuchen Sie ab dem 1. August einfach täglich die mentale Sommeschule. Oder klinken Sie sich später ein, wenn Sie fünf Minunte Zeit mitbringen können.
Stellen sie sich einmal vor, sie kämen aus den Ferien zurück und Sie würden plötzlich zu den guten Schülern gehören. Furchtbar? Dann lassen Sie es mit der Flügelverleih-Sommerschule. Sonst werden Sie gut und wollen es gar nicht. Aber falls Sie es wollen, hier mein Vorschlag: Jeden Tag fünf Minuten Blog lesen. Im Laufe des Tage so ganz nebenbei eine Viertelstunde drüber nachdenken. Und nach sechs Wochen kennen Sie Ihre Einstellung zur Schule kaum mehr wieder. Wäre das was?
Die obere Zeichung zeigt den Weg. Während Ihre Mitschüler in sieben Wochen viel vergessen, finden Sie eine Möglichkeit, ohne viel Aufwand nachhaltiger zu speichern und am Ende besser dazustehen wie so manch anderer, der vor den Ferien besser war als Sie. Ich komme in der Sommerschule ab 1. August noch einmal auf dieses Bild zurück. Wenn das etwas für Sie ist, bleiben Sie einfach am Ball.

Flügelsommer - Vorwort

31. Juli 2010 um 20:58 Uhr

Flügelsommer
1. August bis 15. September
Die mentale Sommerschule der besonderen Art.
Von Heinz Eugen B.

Liebe Leserinnen und Leser
Sie haben sich sicher aus ganz unterschiedlichen Gründen hier her verirrt. Da gibt es die einen, die einfach mal sehen wollen, was der Bayer jetzt auch noch in den Sommerferien schulisch macht, obwohl er sich doch eigentlich an der Nordsee entspannen wollte. Keine Sorge, tu ich auch. Mit anstrengender Schule hat das auch nicht mehr viel zu tun. Eher mit Erholung. Denn wenn ich schreibe, entspanne ich tatsächlich ungemein. Die einen malen Bilder, die anderen fahren mit dem Rennrad auf Berge, die zweiten fahren mit dem Campingbus von Campingplatz zu Campingplatz, die dritten mähen Rasen und züchten Rosen, die vierten legen die Füße hoch und lesen Bücher, die nächsten fliegen nach New York und besuchen Museen und und und … und Heinz Eugen B fährt Fahrrad am Deich, lässt sich die Nordseeluft um die Ohren wehen und schreibt und zeichnet. Zur Entspannung. Zum Beispiel Kinderbücher, aber in diesem Jahr auch für eine Sommerschule der besonderen Art. Ich bin selbst gespannt, wer sie nutzen wird. Denn es gibt neben denen, die hier einfach mal sehen wollten, was der Bayer jetzt auch noch … wir hatten das schon … auch noch die, die sich vorgenommen haben, im nächsten Schuljahr in der Schule besser zu werden. Sie haben von der Sommerschule gehört und dass sie im Gegensatz zu den üblichen Sommerschulen bei geringem Zeitaufwand eine hohe Ausbeute verspricht. Seziell für diese Besucher: Willkommen. Der erste Schritt ist gemacht. Allerdings ist die Bedingung klar: Man muss sich lange Zeit täglich hier einfinden. Es nutzt nicht viel, wenn man kurz vor dem Schulanfang schnell mal alles liest, was der Bayer in sechst Wochen geschrieben und gezeichnet hat. Denn es geht um Prozesse im Kopf, die Zeit brauchen. Und genügend Abstand von der Schule. Schüler/innen, die sich von sich aus ernsthaft hier regelmäßig einfinden, die haben eigentlich schon gewonnen. In der Schule gut sein ist in erster Linie eine Einstellungssache. Nur begreifen das viel zu wenige Schüler. Wer es begreift, hat die Schule schon in trockenen Tüchern.
Dann haben sich wahrscheinlich auch viele Eltern hier her verirrt, die gerne hätten, dass ihre Söhne oder Töchter – meist ihre Söhne – im neuen Schuljahr nicht so viel Sorgen in die Familie tragen, indem sie zu oft diese schlechten Noten mit heimbringen, die das Familienklima so ungeheuer aufwühlen können. Ihnen sei gesagt: Sie können sicher mit dem Flügelsommer etwas bewirken, wenn Sie es mit Fingerspitzengefühl schaffen, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter selbst findet, dass er oder sie sich positiv und unvoreingenommen darauf einlassen könnte, ernsthaft und kontinuierlich darüber nachzudenken, was ich hier so von mir gebe. Zum Beispiel könnten Sie meine Schüler meine oft viel zu langen Texte wie diesen hier gemeinsam lesen und darüber diskutieren. Aber bitte immer nur kurz diskutieren. Und ohne erhobenen Zeigefinger. Der muss einfach unten bleiben, wenn der Flügelsommer richtig wirken soll. Der Hauptprozess der mentalen Sommerschule findet ganz automatisch nebenbei im Kopf statt, während die Ferien im Schwimmbad federleicht vor sich hinplätschern.
Es ist ja eigentlich ganz einfach. :-) Alle versetzungsgefährdeten Schüle/innen, die es nach unserem Turboprojekt am Schuljahresende geschafft hatten, im darauffolgenden Schuljahr ohne Übergang richtig gute Schüler/innen zu werden, die haben inhaltlich zu der Frage, wie das denn gehen kann, von richtig schlecht auf richtig gut umzuschalten, ähnlich geantwortet wie eine Neuntklässlerin vor zwei Jahren. „Wissen Sie, ich passe jetzt einfach im Unterricht auf – und“ dabei lachte sie ganz befreit „es macht riesig Spaß!“
Das ist das Ziel der mentalen Sommerschule. Im neuen Schuljahr unter veränderten persönlichen Einstellungen in die Schule zu kommen, um dort professionell zu arbeiten. Im Unterricht aufzupassen. Und Spaß daran zu haben. Für seine eigene Zukunft und nicht mehr nur auf die Lehrer zu starren, sondern sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Den Schalter umzulegen, wie schon so viele nach Durchlaufen unseres Turboprojekts am Ende des Schuljahres. Dass es geht wissen wir. Wenn man es will. Wie man dahin kommt, erzählt der Blog. Also dranbleiben. Außer die Noten sind sowieso schon richtig gut. Dann stimmt auch sicher bereits die Grundeinstellung zur Schule.
p.s. Ich werde nur am Anfang so viel schreiben. Keine Sorge.

Flügelsommer 1

2. August 2010 um 00:13 Uhr

flugelsommer1

Flügelsommer 2

um 22:16 Uhr

21

Flügelsommer 3

3. August 2010 um 23:00 Uhr

Tipp des Tages: Sie treffen sicher in den Ferien viele Menschen älterer Bauart, die Sie schätzen und ernst nehmen. Stellen Sie denen doch nebenbei immer eine spezielle Frage: “Welche Schulfächer haben sich für deinen Beruf und für dein Leben nachträglich als wichtig herausgestellt?” Die Antworten werden Ihnen helfen, Schule professioneller zu sehen. Zum Beispiel aus der Sicht eines späteren Architekten oder einer späteren Klimaforscherin.

3b

Flügelsommer 4

4. August 2010 um 19:08 Uhr

Tipp des Tages: Blättern Sie täglich 5 Minuten in einem Ihrer Schulhefte des letzten Schuljahres. Zum Beispiel 5 Minuten Bioheft. Bewundern Sie Ihr Gehirn, an was es sich beim schnellen Durchblättern so alles mühelos erinnern kann. Das ist Turbo-Lernen für’s Bio-Langzeitgedächtnis.

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Flügelsommer 5

5. August 2010 um 21:04 Uhr

Der Tipp des Tages: Die Flügelsommer Bilder, die bei Ihnen am besten im Kopf funktionieren, in klitzeklein ausdrucken und wie Vokabelkärtchen immer wieder durchblättern. Wenn Sie ein neues schulprofessionelles Denken in Ihren Kopf bringen wollen, dann braucht das Zeit und Wiederholung.
Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 6

6. August 2010 um 22:38 Uhr

Tipp des Tages: Versuchen sie der Institution Schule gegenüber ehrlich zu sein und denken Sie einmal darüber nach, was Sie ohne Schule nicht wüssten und könnten. Und wie Sie sich dabei fühlen würden, wenn Sie all das nicht wüssten und könnten. Schule muss Ihrem Kopf wertvoll werden, wenn Sie sie mit links machen wollen.

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Flügelsommer 7

7. August 2010 um 21:13 Uhr

Tipp des Tages: Mag ja sein, dass Sie jetzt sagen: “Ist ja gut. Ich weiß es jetzt. Wenn ich gut in der Schule sein will, dann muss ich es irgendwie schaffen, meinen Kopf davon zu überzeugen, dass mir Schule etwas bringt, obwohl ich sowieso Profifußballer werde und dort mein Geld verdiene.” Machen Sie sich doch einfach klar, dass es toll ist, wenn Sie als Profifußballer später in Fernsehinterviews kluge Dinge von sich geben können und bei Ihren Fans nicht als jemand gelten, der sein Gehirn leider nur in den Beinen hat. Also werden Sie ruhig gutverdienender Profifußballer. Wenn Sie so gut sind, dann sei es Ihnen gegönnt. Aber werden Sie es bitte mit einer akzeptablen Schulausbildung. Ihre Fans werden Ihnen dankbar dafür sein.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 8

8. August 2010 um 20:55 Uhr

Tipp des Tages: Summerschool am Rotteck-Gymnasium in Freiburg wäre sicher für so manchen von Ihnen eine wunderbare Lösung Ihrer Probleme gewesen. Die ist aber schon vorbei und hat außerdem stolze 830 Euro für 14 Tage gekostet. Wenn Sie Ihre Eltern davon überzeugen könnten, dass Sie für einen Bruchteil der Summe gerne ein paar wundervolle Wiederholungsbücher für die Lücken in den für Sie notenkritischen Fächern in der Buchhandlung kaufen würden, dann könnten Sie zusammen mit dem mentalen Flügelsommer - also mit der entsprechenden Einstellung dem Lernen gegenüber - den Wahnsinn proben und im nächten Jahr von Ihren Lehrern nicht mehr wiederzuerkennen sein. Sie haben noch fünf Wochen Zeit. Genießen Sie Ihre Metamorphose zum Schulprofi.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 9

9. August 2010 um 22:54 Uhr

Tipp des Tages: Wählen Sie sich jeden Tag ein Schul-Fach, das Sie 10 Minuten im Kopf danach durchforsten, was Sie aus dem letzten Jahr noch im Gedächtnis haben. Nur im Kopf. So nebenher. Zum Beispiel wenn Sie im Freibad liegen und sich sonnen. Das festigt Ihr Wissen enorm und schützt vor dem Vergessen. Es gibt Ihnen Sicherheit und Sie werden erstaunt bemerken, wieviel Sie am Ende doch gelernt haben.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 10

11. August 2010 um 07:59 Uhr

Tipp des Tages: Für viele kein Tipp, weil sie es sowieso machen. Aber viele wissen es nicht: Sport ist gut für’s Gehirn. Also treiben Sie Sport oder bewegen Sie sich regelmäßig. Und wenn Sie sich ein Trampolin schenken lassen, auf dem Sie täglich 10 Minuten hüpfen und dabei englische Hörspiele hören. :-) Wussten Sie, dass 10 Minuten Trampolin hüpfen 20 Minuten Joggen entspricht?

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 11

um 22:38 Uhr

Tipp des Tages: Erstellen Sie doch einmal eine Liste von Fähigkeiten, die Sie besitzen. Machen Sie es ausführlich und genau. Wenn Sie Probleme damit haben, fragen Sie Vertrauenspersonen, was die denn meinen, welche Stärken Sie besitzen. Es stärkt Ihr Selbstbewusstsein. Und Selbstbewusstsein brauchen Sie, um Schule ohne große Anstrengungen zu meistern.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 12

12. August 2010 um 21:34 Uhr

Tipp des Tages: Lernen Sie doch einmal Geschichte anders:
Fragen Sie Ihre Großeltern über ihr Leben aus. Das ist gelebte Geschichte. Und macht Lust auf Unterricht.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 13

13. August 2010 um 20:51 Uhr

Tipp des Tages: Versuchen Sie sich klarzumachen: “Sie sind wer !!!”

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Flügelsommer 14

14. August 2010 um 22:03 Uhr

Tipp des Tages: Verarbeiten Sie Ihren Urlaub auch einmal geographisch. Gut, wenn man eine Ahnung hat, wo genau man eigentlich war.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 15

15. August 2010 um 21:54 Uhr

Tipp des Tages: Wenn Sie noch jünger sind, dann könnten auch die Kalenderbilder des Öhmkalenders aus dem Flügelverleih für Sie von Nutzen sein. Der Öhmkalender verleiht Flügel, wenn man ihn versteht. :-)

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 16

16. August 2010 um 23:50 Uhr

Tipp des Tages: Nützen Sie die Zeit, um Ihre Einstellung zur Schule umzuprogrammieren.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 17

17. August 2010 um 23:25 Uhr

Tipp des Tages: Hören Sie doch auch mal englisches Radio. Oder französisches. Ihr Sprachgefühl wird Ihnen danken.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 18

18. August 2010 um 17:10 Uhr

Tipp des Tages: Wie wäre es heute einmal mit Meditation. :-) Schalterumlege-Meditation. Augen schließen. Musik leise hören, die einem gut tut und noch nachdenken lässt. Dann sich Schule vorstellen. Positiv vorstellen. Szenen durchspielen im Kopf. Positiv abspeichern. Nicht diese so weit verbreitete ganz normale gewordene Schulablehnung zulassen. Ich hatte vor vielen Jahren als junger Vertrauenslehrer einmal den Fall von zwei Siebstklässlerinnen zu klären, die sich von ihrer Mathematiklehrerin total schlecht behandlet gefühlt haben. Kamen nie dran, wurden nur dann aufgerufen, wenn sie gerade miteinander sprachen, um sie dann bloßzustellen. Deshalb würden sie auch so schelchte Noten bekommen. Und Lieblingsschülern hatte sie natürlich. So die Meinung der Schülerinnen in Not. Ich versprach, mit der Kollegin zu reden. Als sie wie verabredet zwei Wochen später wieder zu mir kamen, hatte ich die Sache blöderweise total vergessen. Hatte aber erst einmal gefragt: “Wie ist es denn inzwischen” - Die beiden waren total glücklich. Man würde merken, dass ich mit der Mathelehrerin gesprochen hätte und sie kämen jetzt auch dran und hätten beide schon in der letzten Arbeit ein zwei geschrieben. Ich ließ es einfach so stehen und wir verabredeten, bei neuen Problemen wieder zusammenzukommen. Die Kollegin hatte ich danach gefragt, was denn im Unterricht mit den beiden passiert wäre. “Keine Ahnung. Die sind plötzlich ganz freundlich, passen auf, machen mit und lehnen Schule irgendwie gar nicht mehr ab.” meinte sie. Warum wusste sie nicht. Die beiden haben natürlich inzwischen schon lange Abitur. Ich habe mir ihre Mathenoten angesehen. Beide über 12 Punkte. Leistungskurs Mathe. Und der Mathe-Schalter hat sich in der 7.Klasse wie von selbst umgelegt. Nur weil die beiden Mädchen gedacht haben, ich hätte mit der Lehrerin gesprochen. Sie sehen, Leistungssteigerung ist vom Prinzip her ganz einfach. Schalter auf positiv umstellen. Man muss es nur seinem Kopf klarmachen. Das ist allerdings alles andere als einfach. Das muss man auch sehen. Ich drücke Ihnen die Daumen. Positive Bilder Im Kopf fixieren ist für so manchen, der das will, eine sehr erfolgreiche Methode. Deshalb: Die Schalterumlege-Meditation wäre vielleicht genau das Richtige für Sie.

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Flügelsommer 19

19. August 2010 um 22:05 Uhr

Tipp des Tages: Wie wär’s mit Jonglieren? Schon mal versucht? Drei Tennisbälle zum Beispiel. Im Internet finden Sie sicher ein paar Tipps für Anfänger. Und Jonglieren ist definitiv gut für die Konzentration.

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Flügelsommer 20

20. August 2010 um 21:31 Uhr

Tipp des Tages: Schauen Sie sich die letzten 20 Bilder des Flügelsommers im Überblick an. Überlegen Sie, ob Sie dem Zustand, Schule für sich ganz persönlich verwenden zu können, schon näher gekommen sind. Wenn ja, halten sie dieses Gefühl fest. Nehmen Sie es ernst. Es erspart Ihnen viel Lernzeit. Wer Schule für sich ganz persönlich ernst nehmen kann, der lernt viel schneller und nachhaltiger, ohne zeitlich mehr zu lernen. Deshalb: Wenn Sie von A nach B wollen und es gibt zwei Wege nach B. Einen über einen steilen Berg und einen ganz direkten ohne Hindernisse. Welchen würden Sie wählen? Dann tun Sie doch das auch in der Schule. Pubertät hin oder her.

Neueinsteiger und –innen bitte zuerst die Idee lesen, die hinter den vielen Bildern steckt, sonst ist der „Besuch“ dieser Sommerschule unverständlich und leider nicht von Erfolg gekrönt.

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Flügelsommer 21

21. August 2010 um 22:51 Uhr

Tipp des Tage: Befragen Sie in den nächsten drei Wochen für Sie wichtige Erwachsene nach Ihren Schulnoten. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, warum Noten am Ende nicht das Entscheidende sind, aber das “sich Anstrengen” sehr wohl.

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Flügelsommer 22

22. August 2010 um 21:29 Uhr

Tipp des Tages: Versuchen Sie sich immer wieder eine Sache klarzumachen. Ihre jetzige Abwehr gegen Schule wird in 10 Jahren einem “Warum habe ich damals nicht mehr eingepackt ?” weichen. (Vielleicht haben Sie ja keine innere Abwehr. Dann freuen Sie sich einfach drüber) Das ist so seit vielen, vielen Schülergenerationen. Heute weiß man, warum. Der Gehirnforschung sei Dank. Unser Gehirn funktioniert einfach so. Ursprünglich fiel die Pubertät eines Menschen zusammen mit dem Gebrechlichwerden der eigenen Eltern. Das war sehr praktisch. Pubertät ist offensichtlich von der Natur angelegt als echte Übernahme der Verantwortlichkeit im Leben. Die Zivilisation hat aber einerseits die Pubertät in das zarte Alter von durchschnittlich 12,5 Jahren vorverlegt, andererseits die Elterngeneration erst mit 80 Jahren als Urgroßeltern gebrechlich werden lassen und gleichzeitig den modernen Menschen zu einer riesigen Fülle von Wissensaufnahme verdonnert, weil ohne dieses riesige Wissen im Vergleich zu unseren Vorfahren kein technischer Fortschritt möglich wäre. Und damit keine Zivilisation, wie wir sie kennen und auch schätzen. Kurzum: Eine echte persönliche Zwickmühle. Unser Körper signalisiert - bei manchen stärker, bei manchen weniger stark: “Ich will mir nichts mehr vorschreiben lassen. Ich will etwas Sinnvolles tun.” Gleichzeitig sagt man uns aber: “Wenn du was Sinnvolles tun willst, musst du erst noch 10 Jahre die Schulbank und die Ausbildungsbank drücken. Erst dann kannst du loslegen.” Dagegen ist nichts zu machen. Nur verstehen sollte man es. Dann fällt es einem leichter, den eigenen Widerstand abzufedern. Schule war früher übrigens in dieser Hinsicht einfacher: Der große Druck ließ solche Abwehr bei vielen schon gar nicht aufkommen. Moderne Schule setzt aber mehr auf Eigenverantwortung als auf Strenge und Strafe. So mancher zukünftiger Staatsanwalt tut sich damit ganz schön schwer. :-)

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Flügelsommer 23

23. August 2010 um 22:37 Uhr

Tipp des Tages: Schon mal die Liedtexte Ihrer Lieblingsbands übersetzt? Oder die Beschreibungen Ihrer Lieblingsbands auf englischen, französischen oder italienischen Internetseiten? Sie werden sich wundern, wieviel Sprache Sie schon können. Stolz sein ist erlaubt. :-)

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Flügelsommer 24

24. August 2010 um 22:10 Uhr

Tipp des Tages: Wenn Sie jemanden kennen, der vor kurzem das Abitur gemacht hat, befragen Sie ihn. Erzählen Sie von diesem Blog und seinen Thesen, dass Sie selbst viel mehr in der Hand haben als Sie denken. Sie werden sich über die Antwort wundern.

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